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Der kleine Markus ist gerade sechs Jahre alt geworden und geht derzeit noch in den Kindergarten. Er kann zwar noch nicht Lesen oder Schreiben, hat aber schon genaue Vorstellungen davon, was er später einmal werden möchte: „Ich mag ein Ingenieur sein. Mein Papa ist auch einer, der macht tolle Sachen, die richtig wichtig sind und anderen Menschen helfen. Zum Beispiel bei den Wasserkraftwerken!“
Die Liebe zum Beruf seines Vaters spiegelt sich bei Markus auch im Kinderzimmer wieder. Er verbringt seine Freizeit gerne damit, Bilder von schicken Häusern oder Türmen zu malen, die er sich selbst ausgedacht hat. Außerdem hat ihm sein Vater Poster von Wasserkraftwerken mitgebracht, die die Wände zieren.
„Ich habe ihn einmal mit zur Arbeit genommen – das hat ihn sehr beeindruckt!“, sagt Markus’ Vater. „Extra das Interesse an meinem Beruf schüren wollte ich nicht. Aber wenn es ihn beeindruckt. Das finde ich schon schön. Nur komisch ist es schon, andere Jungs in dem Alter wollen Feuerwehrmann werden!“, schmunzelt er.
Für Markus ist das alles kein Problem. Er liebt es, sich tolle Sachen auszudenken. Auch beim Spiel mit Lego baut er die tollsten Häuser.gerade zeigt er uns, was er mit seinem Bruder Daniel gebaut hat. „Wir brauchen noch einen Gartenzaun!“, meint Daniel. „Ich geh mal eben einen Gartenzaun kaufen“. Kurz darauf kommt Markus mit einer provisorischen Gartenzaun – Lösung zurück – er hat sich ein paar Zahnstocher geholt. „So, Aktion Zaun kaufen erledigt!“, ruft er.
Es ist schön, wenn Kinder spielend Lösungen für Probleme finden und sich somit in ihrer Kreativität austoben können. Markus und Daniel haben zu Hause die optimalen Bedingungen dafür. Ganz nebenbei lernen sie so noch etwas über das Thema Umweltschutz, wenn der Vater ihnen etwas über die Wasserkraftwerke erklärt. So sollte es sein.
Auch in der Schule wird das Thema Umweltschutz durch Wasserkraftwerke angesprochen. Nicht selten organisieren Lehrer sogar Führungen in solchen Werken, damit die Kinder vor Ort sehen können, wie Umweltschutz funktioniert. Denn schließlich geht uns das Thema alle an – es schadet also nicht, schon den Kleinsten etwas darüber zu erzählen!