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Meeresströmungskraftwerke funktionieren grundsätzlich so, dass Anlagen unter Wasser installiert werden und sich das Energiepotenzial der großen Wasserströmungen zu Nutzen machen. Auch die Gezeiten werden mit berücksichtigt.
Meeresströmungskraftwerke lassen sich bezüglich ihrer Funktionsweise sehr gut mit Windkraftwerken vergleichen. Der bedeutende Unterschied liegt darin, dass die Rotorbewegungen unter Wasser stattfinden.
Jedes Strömunskraftwerk besitzt ein Plateau über Wasser, wo sich ein Computer befindet, der vom Rotor ausgehende Informationen aufnimmt. Die Wasserströmung trifft nun mit seiner kinetischen Energie auf die Rotorblätter und versetzt diese in Bewegung. Die kinetische Energie verwandelt sich in sogenannte Rotationsenergie.
Diese Rotationsenergie besitzt die Fähigkeit, Maschinen und Generatoren antreiben zu können. Die Energie wird somit an den Generator weitergegeben, der letztendlich für die Stromerzeugung verantwortlich ist und somit für die Menschen nutzbare Energie erzeugt. Zu erwähnen ist, dass dieser Vorgang schonend für die Umelt stattfindet und sich keinerlei Einschränkungen für die dort lebene Bevölkerung zeigen.
In Deutschland werden Meeresströmungskraftwerke weniger genutzt. Da für den Bau und die einwandfreie Funktionsweise eines solchen Kraftwerkes viele natürliche Voraussetzungen vorhanden sein müssen, die Deutschland größtenteils nicht erfüllen kann, verzichtet es meist auf derartige Anlagen.
Noch dazu ist der Strom, der aus Meeresströmungskrafwerken erzeugt wird, überdurschnittlich teuer und kann anderen Energiequellen nicht stand halten. Trotzdem engagiert sich Deutschland sehr für die Weiterentwicklung von Meeresströmungsanlagen.
In Zusammenarbeit mit Großbritannien wurde ein deutsch-britisches Projekt, das den Namen Seaflow trägt, ins Leben gerufen. Dieses Projekt stellt das bekannteste Beispiel für ein derart funktionierendes Meeresströmungskraftwerk dar. Es wurde als sogenanntes Pilotenprojekt ins Leben gerufen. Das Kraftwerk wurde an der Küste Cornwalls in England gebaut und kann seit Frühjahr 2004 zur Stromerzeugung in Betrieb genommen werden. Die Finanzierung diese Projektes wurd vowiegend aus privaten Investitionen und Firmen übernommen. Doch auch staatliche Eintrichtungen wie das Bundesministerium für Umelt und das britische Department of Trade and Industry trugen dazu bei.